Die Herren des HSV Rhein-Nette konnten am vergangenen Samstag, den 22. August 2026, mit einer guten Teamleistung den zweiten Platz beim in Weibern ausgetragenen Robert-Wolff-Cup sichern.
Im ersten Spiel des Tages trafen die Vereinigten aus Plaidt und Andernach auf die Gastgeber aus Weibern und konnten sich nach einer starken zweiten Halbzeit mit 15:11 durchsetzen.
HSV-Spielertrainer Yannik Kessels dazu:
„Die Leistung gegen Weibern war auf jeden Fall zufriedenstellend. In der ersten Halbzeit haben wir im Angriff wie auch in der Abwehr Probleme aufgezeigt bekommen und konnten diese in der Pause analysieren und abstellen. Das ist eine sehr gute Entwicklung, die Lust auf mehr macht. Besonders hervorheben möchte ich die Mentalität, die wir in der zweiten Halbzeit an den Tag gelegt haben. Jeder, der auf der Platte stand, hat alles gegeben. Genau das werden wir in der Saison auch brauchen.“
Sowohl das Halbfinale zwischen dem TV Welling und dem späteren Sieger Handball Mülheim-Urmitz/Bassenheim 2 als auch das Spiel um Platz 3 wurden gemeinsam mit Spannung von der Tribüne verfolgt.
Um 17:30 Uhr startete dann das Finale, in dem die Regionalliga-Reserve von Handball Mülheim-Urmitz/Bassenheim sich zunächst knapp absetzen konnte. Die Kombinierten gaben sich aber nicht auf und kämpften sich auf einen Zwei-Tore-Rückstand zur Halbzeit zurück.
In der zweiten Halbzeit konnten die HSV-Herren das Ruder nicht mehr herumreißen und scheiterten zu oft am stark aufgelegten Mülheimer Torwart. Auch die bis dahin sehr starke Abwehrleistung ließ nach, womit sich Handball Mülheim-Urmitz/Bassenheim 2 den Sieg des Robert-Wolff-Cups sicherte.
HSV-Coach Felix Bous dazu:
„Ich denke, über den gesamten Cup haben wir uns sehr gut verkauft. Als klassenniedrigstes Team den zweiten Platz zu erreichen und im Finale lange gleichauf mitzuhalten, macht mich stolz auf unsere Teamleistung. Mülheim war heute abgezockter, hatte einen überragenden Torwart und ist verdienter Sieger des Turniers. Ich nehme von heute mit, dass wir viele unserer Konzepte gut umgesetzt haben und unsere Abwehr über die meiste Zeit eine sehr gute Arbeit geleistet hat. Wir haben in dieser Woche noch einen finalen Test, ehe wir am 5. September daheim gegen Saarburg in die Verbandsliga starten. Die Mannschaft ist heiß und freut sich darauf, die Früchte der intensiven Vorbereitung endlich zu ernten.“
